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Bezirksliga-Derby am Peterswöhrd FSV VfB Straubing – TG Straubing 3:2 (2:1)

Am Kunstrasenplatz am Peterswöhrd ist dem FSV VfB Straubing im vierten Anlauf der erste Derbyerfolg gegen das Spitzenteam TG Straubing gelungen. Trotz zahlreicher Ausfälle auf Seiten der Hausherren – Folger, Panafidin, Kainz, Liebherr, Hupfloher, Bauer und Allmang standen nicht zur Verfügung – rechneten selbst Optimisten im Vorfeld kaum mit einem Erfolg gegen das Bezirksligaspitzenteam.

Der FSV VfB erwischte jedoch eine starke Anfangsphase und belohnte sich früh. In der 12. Minute eroberte Lorent Dobruna energisch den Ball und steckte präzise auf Kapitän Felix Jobst durch, der souverän zur Führung vollendete. Nur eine Minute später glich TG-Torjäger Abraham per berechtigtem Foulelfmeter aus.

Die Hausherren blieben gut im Spiel und gingen in der 37. Minute erneut in Führung. Wieder war es Dobruna mit einem Ballgewinn, dessen Zuspiel über Jobst den Weg zu Ramadani fand, der zur 2:1-Pausenführung traf. Weitere Großchancen durch Jedlicka und Schaffrath unterstrichen die starke erste Halbzeit des FSV VfB. Die TG-Offensive um Richter, Abraham und Mesanovic fand gegen die kompakte und engagierte Defensive der Gastgeber kaum Lösungen. Im Tor vertrat Shawaz die verhinderten Stammkeeper Bauer und Kister und zeigte eine ordentliche Leistung.

Nach dem Seitenwechsel wechselte die TG mehrere Leistungsträger aus und kam tatsächlich deutlich engagierter aus der Kabine. In der 56. Minute nutzte Farjallah einen Abwehrfehler konsequent zum 2:2-Ausgleich. In der Folge entwickelte sich ein intensives, kämpferisch geprägtes Derby, das spielerisch nicht mehr ganz das Niveau der ersten Halbzeit erreichte.

In der 62. Minute die entscheidende Szene des Spiels: Nach starker Vorarbeit des agilen Schaffrath schickte dieser erneut Jobst auf die Reise, der alleine vor dem Torwart die Nerven behielt und zum 3:2-Endstand einschob.
Die letzten 20 Minuten waren eher zerfahren.

Beide Mannschaften wechselten in der Schlussphase nochmals durch. Für die TG Straubing stellt die Niederlage im Kampf um die Landesliga keinen entscheidenden Rückschlag dar. Der FSV VfB hingegen darf aus der geschlossenen Mannschaftsleistung und dem Derbysieg viel Selbstvertrauen für die verbleibende Restrückrunde schöpfen.

O-Ton Max Hupfloher (vertrat den krankheitsbedingt fehlenden Headcoach Panafidin sowie den privat verhinderten Kainz und coachte selbst grippegeschwächt):

„Es war ein absolut verdienter Derby-Sieg gegen einen Titelaspiranten im Kampf um den Aufstieg in die Landesliga. Vor allem aufgrund unserer starken ersten Halbzeit und des klaren Chancenplus war es am Ende ein souveräner Erfolg – und das trotz des Ausfalls von vier wichtigen Stammspielern.“

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