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FSV VfB Straubing mit beeindruckender Antwort: 4:0 gegen den SC Falkenberg

Dominanter Auftritt vor 225 Zuschauern – Koller-Elf lässt formstarken Gästen beim Jubiläumsauftakt kaum eine Chance

Was für eine Antwort des FSV VfB Straubing! Nach dem enttäuschenden Auswärtsauftritt in Simbach zeigte die Mannschaft von Cheftrainer Franz Koller am Freitagabend ein völlig anderes Gesicht und feierte gegen den zuletzt so formstarken SC Falkenberg einen hochverdienten 4:0-Heimsieg.

Und das ausgerechnet unter schwierigen Voraussetzungen: Zahlreiche Ausfälle hatten die personellen Möglichkeiten vor der Partie deutlich eingeschränkt. Gleichzeitig reiste mit Falkenberg eine der formstärksten Mannschaften der Bezirksliga West nach Straubing – seit sechs Spielen ungeschlagen und entsprechend selbstbewusst.

Davon war auf dem Platz allerdings kaum etwas zu sehen.

Straubing übernimmt vom Anpfiff weg die Kontrolle

Vor 225 Zuschauern bestimmte der FSV VfB vom ersten Moment an die Partie. Die Straubinger ließen Ball und Gegner laufen, standen defensiv äußerst konzentriert und erspielten sich bereits im ersten Durchgang mehrere hochkarätige Möglichkeiten.

Einzig das Tor wollte zunächst nicht fallen.

Imran Krasniqi hatte bei einem strammen Flachschuss Pech, als der Ball vom Innenpfosten zurück ins Feld sprang. Auch Florian Folger fehlten nur Zentimeter: Sein wuchtiger Kopfball prallte von der Unterkante der Latte auf die Torlinie und anschließend wieder aus dem Tor.

Auf der anderen Seite war Falkenberg nahezu ausschließlich mit Defensivarbeit beschäftigt. Die bemerkenswerte Bilanz zur Halbzeit: kein einziger Torschuss der Gäste.

So ging es trotz klarer Straubinger Überlegenheit torlos in die Kabinen.

Vier Tore innerhalb von 20 Minuten

Nach dem Seitenwechsel belohnte sich der FSV VfB endlich für seinen starken Auftritt.

In der 51. Minute eroberte Imran Krasniqi bereits in der gegnerischen Hälfte den Ball, setzte zu einem starken Solo an und vollendete aus halblinker Position zum längst überfälligen 1:0.

Und plötzlich ging es Schlag auf Schlag.

Nur vier Minuten später setzte sich Kapitän Felix Jobst stark über die linke Seite durch und brachte den Ball scharf vor das Falkenberger Tor. Dort reagierte Florian Folger am schnellsten und spitzelte die Kugel zum 2:0 über die Linie.

Straubing hatte jetzt endgültig die Kontrolle – und ließ nicht locker.

Nach einem Freistoß von Besmir Arifaj wollte Falkenbergs Andreas Niedermeier in der 69. Minute vor Tom Liebherr klären, köpfte den Ball dabei jedoch unhaltbar ins eigene Tor.

3:0.

Gerade einmal zwei Minuten später folgte bereits der nächste Treffer. Mario Cieslik legte auf Arian Ramadani ab, der noch einige Meter Richtung Tor ging und anschließend aus rund 18 Metern trocken und unhaltbar zum 4:0 abschloss.

Vier Treffer innerhalb von nur 20 Minuten – die Entscheidung.

Falkenbergs erster Abschluss nach rund 75 Minuten

Wie dominant der Straubinger Auftritt tatsächlich war, zeigte eine weitere bemerkenswerte Szene: Erst nach rund 75 Spielminuten kam der SC Falkenberg durch Maximilian Ginghuber überhaupt zu seinem ersten Torabschluss.

Der Ball ging deutlich am Straubinger Gehäuse vorbei.

Auf der Gegenseite hätte der FSV VfB das Ergebnis sogar noch weiter ausbauen können. Falkenbergs Torhüter Jakob Frischhut, der stärkste Akteur der Gäste, verhinderte mit mehreren Paraden eine noch deutlichere Niederlage.

Nach 90 Minuten stand deshalb ein hochverdienter 4:0-Heimerfolg, der aufgrund der Chancenverteilung sogar noch höher hätte ausfallen können.

Franz Koller: „90 Minuten Einbahnstraßenfußball“

Trainer Franz Koller zeigte sich entsprechend zufrieden:

„Wir haben heute die richtige Antwort auf die Leistung in Simbach gegeben. Es ist ein hochverdienter Heimsieg für uns. 90 Minuten Einbahnstraßenfußball – bei einer besseren, effizienteren Chancenverwertung wäre der Sieg noch deutlich höher ausgefallen. Ein großes Kompliment an die Mannschaft, welche trotz der vielen Ausfälle ein tolles Spiel absolvierte.“

Gerade dieser letzte Punkt macht den Erfolg besonders wertvoll. Trotz einer langen Ausfallliste präsentierte sich Straubing als geschlossene Einheit, spielte konzentriert, geduldig und mit einer völlig anderen Körpersprache als zuletzt in Simbach.

Gelungener Auftakt in ein besonderes Wochenende

Der sportliche Erfolg bekam an diesem Freitagabend noch einen ganz besonderen Rahmen: Die Begegnung gegen die Freunde vom SC Falkenberg bildete zugleich den Auftakt in das große Jubiläumswochenende „100 Jahre FSV“.

Damit hätte der Start in die Feierlichkeiten sportlich kaum besser verlaufen können. Ein überzeugender Heimsieg, zahlreiche Zuschauer im Stadion Ost und ein Auftritt, der zeigte, was Mannschaft und Verein an diesem besonderen Wochenende verkörpern wollen:

Aus Tradition entsteht Zukunft.

Nächster Anlauf auf den ersten Auswärtssieg

Nach dem überzeugenden Auftritt wartet nun wieder die Aufgabe, diese Leistung auch auswärts auf den Platz zu bringen.

Am Sonntag, 20. September, um 16:00 Uhr gastiert der FSV VfB Straubing beim FC Teisbach. Dort soll endlich der erste Auswärtssieg der laufenden Bezirksligasaison gelingen.

Mit der Leistung gegen Falkenberg im Rücken dürfte das Selbstvertrauen dafür jedenfalls deutlich gewachsen sein.

Die Spieldaten

FSV VfB Straubing:
Kaan Gülcü, Julian Weber, Arian Ramadani (86. Reinhold Groitl), Tom Liebherr, Lorik Ajeti, Felix Jobst, Leon Jedlicka (46. Rayan Farjallah), Mario Cieslik (81. Simon Hack), Florian Folger, Besmir Arifaj, Imran Krasniqi

SC Falkenberg:
Jakob Frischhut, Andreas Niedermeier (86. Johannes Hell), Robert Holzner, Tobias Falter, Simon Valtl, Ludwig Lagleder (61. Sandro Notz), Leon Maierhofer, Maximilian Ginghuber (61. Julian Maierhofer), Alexander Diem, Danny Haderlein (45. Dominik Maierhofer), Alex Spinngruber (57. Ahmad Jumaa Almoustafa)

Tore:
1:0 Imran Krasniqi (51.)
2:0 Florian Folger (55.)
3:0 Andreas Niedermeier (69./Eigentor)
4:0 Arian Ramadani (71.)

Schiedsrichter: Noah Klenner (Schierling)
Zuschauer: 225

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