Max Plendl entscheidet mit Doppelpack eine umkämpfte Bezirksligapartie – Koller-Elf überzeugt trotz großer Personalsorgen mit Einsatz und Effektivität
Der FSV VfB Straubing bleibt im heimischen Stadion auf Erfolgskurs! Gegen den FC Dingolfing II setzte sich die Mannschaft von Trainer Franz Koller am Freitagabend vor 172 Zuschauern mit 3:1 (1:1) durch und feierte damit bereits den siebten Heimsieg der Saison.
Dabei erwiesen sich die jungen Dingolfinger als der erwartet unangenehme Gegner. Trotz zahlreicher Ausfälle auf beiden Seiten entwickelte sich eine unterhaltsame Partie, in der Straubing vor allem durch Einsatzwillen, körperliche Präsenz und konsequente Chancenverwertung überzeugte.
Hupfloher trifft – Dingolfing antwortet
Die Gäste präsentierten sich von Beginn an ballsicher, laufstark und technisch versiert. Die ersten guten Möglichkeiten gehörten dennoch den Hausherren. Zweimal kam Simon Hack gefährlich zum Abschluss, ehe Straubing in der 26. Minute jubeln durfte.
Nach einer Ecke von Imran Krasniqi konnte Dingolfings Torhüter Franz Gruber einen Schuss von Hack nur abwehren. Maximilian Hupfloher, der sich trotz Verletzungsproblemen in den Dienst der Mannschaft stellte, reagierte am schnellsten und traf zum 1:0.
Die Antwort der Gäste folgte in der 33. Minute. Nach einem Freistoß von Tobias Kurz köpfte Florian Mühlbauer zum 1:1 ein. Dingolfing übernahm anschließend zunehmend die Initiative, doch Torhüter Kaan Gülcü verhinderte mit einer starken Parade kurz vor der Pause einen Rückstand.
Max Plendl entscheidet die Partie
Nach dem Seitenwechsel erwischte der FSV VfB einen perfekten Start. In der 48. Minute parierte Gästekeeper Gruber zunächst einen Schuss von Krasniqi. Felix Jobst setzte nach und flankte präzise zu Max Plendl, der den Ball aus der Drehung volley zum 2:1 verwandelte.
Nur acht Minuten später folgte die Entscheidung: Simon Hack setzte sich über die rechte Seite durch und legte zurück auf Plendl. Der Straubinger Angreifer behauptete sich gegen seinen Gegenspieler und traf in der 56. Minute zum 3:1.
Dingolfing gab sich zwar nicht geschlagen und bemühte sich bis zum Schluss um den Anschlusstreffer, doch die Straubinger Defensive ließ nichts mehr anbrennen.
Franz Koller: „Meine Mannschaft hat viel Herzblut auf dem Platz gelassen!“
Trainer Franz Koller zeigte sich nach der Begegnung erleichtert und zufrieden: „Dingolfing war der erwartet schwere Gegner! Sie präsentierten sich laufstark, spielstark und variantenreich. Wir waren unterm Strich die effektivere und abgezocktere Mannschaft.“
Angesichts der angespannten Personalsituation hob Koller besonders die Einstellung seiner Spieler hervor: „Der Sieg mag etwas glücklich für uns gewesen sein, aber wir hatten ja auch mit enormen Verletzungssorgen zu kämpfen und haben uns den Erfolg dann auch irgendwo verdient. Einsatzwille und Engagement waren vorbildlich – meine Mannschaft hat heute viel Herzblut auf dem Platz gelassen!“
Nach dem ersten Auswärtssieg beim Tabellenführer FSV Landau/Isar folgt damit der nächste Erfolg. Sechs Punkte aus den vergangenen beiden Spielen unterstreichen die positive Entwicklung der Straubinger Mannschaft.
Das Spiel noch einmal ansehen – YouTube Re-Live
FSV VfB Straubing – FC Dingolfing II | 3:1
Wer nicht im Stadion dabei sein konnte oder die Tore und entscheidenden Szenen noch einmal erleben möchte, kann sich die Begegnung als Aufzeichnung unseres YouTube-Livestreams ansehen.
Spieldaten
FSV VfB Straubing – FC Dingolfing II 3:1 (1:1)
| Minute | Torschütze | Spielstand |
|---|---|---|
| 26. | Maximilian Hupfloher | 1:0 |
| 33. | Florian Mühlbauer (Dingolfing) | 1:1 |
| 48. | Max Plendl | 2:1 |
| 56. | Max Plendl | 3:1 |
Schiedsrichter: Tobias Kessner (Kelheim) Zuschauer: 172
FSV VfB Straubing: Kaan Gülcü, Arian Ramadani, Maximilian Hupfloher, Nico Tavcar, Lorik Ajeti, Felix Jobst, Valentin Kainz (92. Michael Suri), Mario Cieslik (82. Rayan Farjallah), Simon Hack (72. Leon Jedlicka), Max Plendl, Imran Krasniqi (86. Matthias Gruber).