Starke zweite Halbzeit bringt die Wende – Felix Jobst und Nico Tavcar treffen beim 2:1-Auswärtssieg
Der FSV VfB Straubing steht im Viertelfinale des Totopokals! Im Achtelfinale setzte sich die Mannschaft am Mittwochabend bei der SpVgg GW Deggendorf mit 2:1 durch und belohnte sich nach einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang mit dem Einzug in die nächste Runde.
Vor 105 Zuschauern auf dem Deggendorfer Kunstrasenplatz entwickelte sich ein unterhaltsames Pokalspiel, in dem beide Mannschaften einige Stammkräfte schonten. Dem Niveau der Begegnung tat dies jedoch keinen Abbruch.
Deggendorf erwischt den besseren Start
Die Gastgeber waren in der Anfangsphase wacher und gingen bereits in der 6. Minute in Führung.
Nach einem schnellen Konter über Luis Fritz vollendete Marlon Limmer sicher zum 1:0 für die SpVgg GW Deggendorf.
Der FSV VfB benötigte etwas Zeit, fand mit zunehmender Spieldauer aber besser in die Partie und übernahm immer mehr Spielanteile.
Kurz vor der Halbzeitpause hatte Straubing dann gleich zweimal die große Chance auf den Ausgleich.
Zunächst setzte Matthias Gruber einen Abschluss aus rund 15 Metern an die Querlatte. Wenig später flankte Leon Jedlicka punktgenau von der rechten Seite auf Max Plendl, dessen Kopfball nur knapp über das Deggendorfer Tor strich.
So ging es mit einem knappen 0:1-Rückstand in die Halbzeit.
Nach der Pause zeigt der FSV VfB ein anderes Gesicht
Nach dem Seitenwechsel trat Straubing deutlich entschlossener auf. Die Mannschaft ließ Ball und Gegner besser laufen, gewann mehr Zweikämpfe und setzte die Gastgeber zunehmend unter Druck.
Nach gut einer Stunde fiel der verdiente Ausgleich.
Deggendorfs Torhüter Jonas Rehberg missglückte ein Abschlag, Felix Jobst reagierte schnell, eroberte den Ball und schob zum 1:1 ein.
Jetzt war der FSV VfB endgültig im Spiel.
Nico Tavcar dreht die Partie
Straubing blieb am Drücker und belohnte sich wenig später mit dem zweiten Treffer.
Nach einem geblockten Torschuss von Leon Jedlicka sprang der Ball zu Nico Tavcar. Der Straubinger legte sich den Ball zurecht und versenkte ihn anschließend unhaltbar zum 2:1.
Damit war das Spiel gedreht.
Kurz vor Schluss musste der FSV VfB allerdings noch einmal zittern. Arian Ramadani sah nach wiederholtem Foulspiel in der 87. Minute Gelb-Rot.
Doch auch in Unterzahl ließ Straubing nichts mehr anbrennen. Mit einem souveränen Ben Broghammer als sicheren Rückhalt verteidigte die Mannschaft die Führung konzentriert bis zum Schlusspfiff.
Dann war es geschafft:
2:1-Auswärtssieg und Einzug ins Viertelfinale des Totopokals!
Tom Liebherr: „In der zweiten Halbzeit ein ganz anderes Gesicht gezeigt“
FSV VfB-Co-Spielertrainer Tom Liebherr sah vor allem in der Reaktion nach der Pause den Schlüssel zum Erfolg: „In der ersten Halbzeit haben wir schwer in die Partie gefunden. Es wurden wenige Zweikämpfe geführt, die Passqualität war nicht gut und vom Kopf her waren wir nicht richtig bereit; so haben wir auch verdient den Gegentreffer zum 0:1 bekommen.“
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich die Mannschaft deutlich verbessert: „In der zweiten Halbzeit haben wir dann aber ein ganz anderes Gesicht gezeigt! Wir haben dann ein wirklich gutes Spiel gemacht, viele Dinge richtig umgesetzt und letztlich verdient gewonnen!“
Der FSV VfB Straubing darf damit weiter vom nächsten Pokalerfolg träumen.
Nach einer durchwachsenen ersten Halbzeit zeigte die Mannschaft in Deggendorf eine starke Reaktion, drehte die Begegnung verdient und steht nun unter den letzten acht Mannschaften des Wettbewerbs.
Die Spieldaten
SpVgg GW Deggendorf – FSV VfB Straubing 1:2 (1:0)
Tore:
1:0 Marlon Limmer (6.)
1:1 Felix Jobst (63.)
1:2 Nico Tavcar (75.)
Gelb-Rot:
Arian Ramadani (87./FSV VfB Straubing/wiederholtes Foulspiel)
FSV VfB Straubing:
Ben Broghammer, Julian Weber, Arian Ramadani, Tom Liebherr (46. Lorik Ajeti), Nico Tavcar, Felix Jobst, Leon Jedlicka (70. Lukas Groß), Matthias Gruber (49. Valentin Kainz), Mario Cieslik, Max Plendl (71. Besmir Arifaj), Imran Krasniqi
SpVgg GW Deggendorf:
Jonas Rehberg, Jure Matic, Philipp Wolff, Luis Fritz, Felix Wolff (73. Alexander Freimuth), Maximilian Eichlinger, Luis Weber, Vincent Hofmann, Marlon Limmer (87. Artur Masnyy), Laurin Hübscher (56. Roman Artemuk), Daniel Breu (15. Matthias Schäfer)
Schiedsrichter: Lukas Penzkofer (Prackenbach)
Zuschauer: 105