12.000 Stunden.
So viele ehrenamtliche Arbeitsstunden kommen in einem Verein unserer Größenordnung in einem Jahr ungefähr zusammen.
In den vergangenen Wochen haben wir in unserer Serie „So funktioniert unser Verein“ gezeigt, wo diese Stunden entstehen.
Bei Trainern und Co-Trainern.
In der Organisation.
Bei Spieltagen.
Auf unseren Plätzen.
In der Verwaltung.
Bei Veranstaltungen.
In der Medienarbeit.
Heute geht es nicht mehr um Zahlen.
Heute geht es um die Menschen dahinter.
Ehrenamt hat viele Gesichter
12.000 Stunden sind nicht einfach eine Zahl.
12.000 Stunden sind Trainer, die nach der Arbeit noch auf den Sportplatz fahren.
Es sind Betreuer, die am Wochenende früher da sind als die Mannschaft.
Es sind Eltern, die fahren, organisieren und unterstützen.
Es sind Helfer, die Kassen besetzen, Getränke verkaufen, aufbauen und wieder aufräumen.
Es sind Menschen, die Plätze vorbereiten, Linien ziehen und Kabinen öffnen.
Es sind diejenigen, die Rechnungen prüfen, Mitglieder verwalten, Spielverlegungen organisieren und mit Verbänden sprechen.
Es sind diejenigen, die Sponsoren betreuen, Veranstaltungen vorbereiten, Fotos machen, Videos schneiden oder Berichte schreiben.
Und es sind sehr oft Menschen, die einspringen, wenn irgendwo jemand fehlt.
Vieles davon sieht niemand
Die meisten dieser Aufgaben passieren nicht auf einer großen Bühne.
Es gibt keinen Applaus dafür, dass ein Platz rechtzeitig vorbereitet ist.
Niemand sieht, wie viele Nachrichten geschrieben werden, bis eine Spielverlegung geklärt ist.
Es gibt selten Anerkennung dafür, dass jemand nach einem langen Arbeitstag noch eine organisatorische Aufgabe übernimmt.
Und trotzdem funktioniert genau deshalb unser Vereinsleben.
Weil Menschen Dinge erledigen, bevor überhaupt jemand merkt, dass sie erledigt werden mussten.
Nicht alle helfen gleich viel – und das ist auch in Ordnung
Ehrenamt bedeutet nicht, dass jeder dieselbe Zahl an Stunden leisten muss.
Der eine übernimmt Woche für Woche Verantwortung.
Der andere hilft bei zwei Veranstaltungen im Jahr.
Jemand fährt Kinder zum Auswärtsspiel.
Ein anderer unterstützt beim Aufbau.
Und manchmal bedeutet Hilfe einfach, kurzfristig einzuspringen, wenn jemand gebraucht wird.
Entscheidend ist nicht, dass alle dasselbe tun.
Entscheidend ist, dass genügend Menschen bereit sind, einen kleinen Teil zu übernehmen.
Denn 12.000 Stunden entstehen nicht durch einen einzelnen Menschen.
Sie entstehen durch viele.
Unser Verein lebt vom Mitmachen
Ein Verein kann noch so gut organisiert sein.
Ohne Menschen, die Verantwortung übernehmen, funktioniert er nicht.
Deshalb möchten wir heute ganz bewusst Danke sagen.
Danke an unsere Trainer und Co-Trainer.
Danke an Mannschaftsbetreuer.
Danke an Eltern und Fahrer.
Danke an Vorstandschaft und Organisatoren.
Danke an Platzhelfer und diejenigen, die sich um unsere Sportanlagen kümmern.
Danke an Kassen-, Verkaufs- und Veranstaltungsteams.
Danke an alle, die unsere Partner und Sponsoren betreuen.
Danke an diejenigen, die fotografieren, filmen, schreiben und unsere Vereinsarbeit sichtbar machen.
Und Danke an alle, die vielleicht nur ein- oder zweimal im Jahr helfen.
Auch diese Stunden zählen.
100 Jahre Verein bedeuten 100 Jahre Ehrenamt
Unser 100-jähriges Jubiläum ist ein guter Moment, um darüber nachzudenken.
Ein Verein existiert nicht 100 Jahre, weil irgendwann einmal jemand beschlossen hat, ihn zu gründen.
Er existiert 100 Jahre, weil über Generationen hinweg Menschen Verantwortung übernommen haben.
Menschen haben Mannschaften trainiert.
Plätze gepflegt.
Feste organisiert.
Jugendliche begleitet.
Vorstandsarbeit übernommen.
Spiele vorbereitet.
Probleme gelöst.
Und den Verein immer wieder weitergetragen.
Die Namen haben sich verändert.
Die Aufgaben teilweise auch.
Aber eines ist geblieben:
Ohne Ehrenamt gibt es keinen Verein.
Deshalb heute einfach: Danke
Vielleicht sagen wir es im Vereinsalltag viel zu selten.
Weil die nächste Aufgabe schon wartet.
Weil das nächste Spiel ansteht.
Weil wieder etwas organisiert werden muss.
Deshalb möchten wir diesen Teil unserer Serie nutzen, um ganz bewusst zu sagen:
Danke.
Danke für eure Zeit.
Danke für eure Ideen.
Danke für eure Geduld.
Danke für eure Verlässlichkeit.
Danke für jede Stunde, die ihr unserem Verein schenkt.
Denn hinter jeder Mannschaft, jedem Spieltag, jedem Fest und jedem Vereinsmoment stehen Menschen.
Und genau diese Menschen machen unseren Verein aus.
12.000 Stunden haben Namen.
Und jeder einzelne davon gehört ein Stück Vereinsgeschichte.
